3D-Stereo-Bilder   

Um 3D-Bilder zu erstellen, muss man einfach nur 2 Fotos machen, eines für das linke Auge und eines für das Rechte Auge. Genau parallel nebeneinander (gleiche Höhe) mit 6 cm Versatz (Stereobasis). Die Richtung der Aufnamen sollten so gestalltet sein, dass sich das Objekt auf beiden Bildern in der Mitte befindet (Stereofokus). Am besten funktioniert es, wenn man sich ein Gegenstand auf etwa halber Entfernung merkt und Diesen auf beiden Bildern an gleicher Stelle Positioniert (siehe Bild).

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Das geht auch mit nur einer Fotokamera. Man muss dann unbedingt auf gleiche Höhe achten. Weiterhin kann man nur absolut unbewegliche Szenerien ablichten. Für bewegte Bilder braucht man zwei Fotokameras, die auf einer Schiene mit ca. 6 cm Abstand montiert sind und unbedingt gleichzeitig ausgelöst werden müssen. Da man für Parallelblick nur 6 cm breite Fotos verwenden kann, sollten nur Hochkant-Fotos gemacht werden (Siehe Bild2). Mit einem 3D-Objektiv für digitale Spiegelreflexkameras kann man sich den Aufwand allerdings sparen.
Hier einige Links: 3D-Foto Shop  Christian Taeuber´s 3D-Shop  3D-Info

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Nun fügt man beide Bilder zu einem Bild zusammen und druckt es aus. Zu empfehlen ist hier der BildCommander mit seinem hochwertigen Druckertool auch für Stereo-Bilder mit grauen Balken, die auch für die Beschriftung geeignet ist als Parallelblick Standard, im Fotoformat 10x15 cm zum ausdrucken oder Fotolabor. (Siehe Bild3)

3D-Stereo-Bild

Nun brauchen wir noch eine Idee, um das rechte Bild dem rechten Auge und das linke Bild dem linken Auge zuzuführen. Ich habe mir eine art Brille gefertigt (aus Holz, stabile Pappe und Klebeband), die jeweils das andere Bild abdeckt und nur das eigene Bild zuführt. Unterstützt durch zwei handelsübliche Lupen (ca. 7,5 cm Durchmesser), die das Gesamtbild deutlich größer erscheinen lässt und auch leichter den 3D-Eindruck realisiert (Siehe Bild4). Zum ausprobieren geht auch schon ein Blatt Karton etwa 20 cm Lang, welches man in der Mitte des Bildes hochkant stellt und dann von Oben mittig (mit der Nase auf dem Karton) hinunter auf das so geteilte Bild sieht. Das Bild sollte gut beleuchtet sein! Man braucht auch einige Zeit um den 3D-Eindruck zu realisieren. Wenn Sie eine Fotokamera haben probieren Sie es mal aus. Sie werden einen riesigen Spaß haben. (Sie finden auch Stereo-Bilder, paarweise in .zip verpackt, bei uns als Download)
Bitte auf´s Bild klicken.

3D-Parallel-Blick Brille - Detailansicht

Die nächste Möglichkeit ist die klassische Schwarz/Weiß Methode (Anaglyph), die auch schon als Film im Fernsehen zusehen war. Der Vorteil ist diese Bilder sind voll kompatibel für TV und Projektion. Hier wird die Farbe Rot und Grün als 3D-Träger verwendet. Zum ansehen brauchen Sie eine Rot/Grün-3D-Brille. (zu bekommen beim Optiker). Das 3D-Bild wird wie folgt gewonnen: Nehmen Sie das linke Stereo-Bild, erstellen Sie mit Graustufen ein S/W-Bild und kopieren Sie es in den roten Farbkanal eines Grafikprogrammes (zB: Picture Publisher). Das rechte S/W-Bild kopieren Sie in den grünen und blauen Farbkanal. Der blaue Farbkanal wird für Rot/Grün Brillen geschwärzt, für Rot/Cyan nicht. Nun fügen Sie die Kanäle zusammen und fertig ist das Schwarz/Weiß-3D-Bild. Mit dem BildCommander können Sie sich den Aufwand sparen. Hier geben Sie nur die beiden Stereo-Bilder (Links & Rechts) nacheinander ein und das Anaglyph 3D-Bild wird automatisch erstellt.

3D-Schwaz/Weiß-Bild  

Zu erwähnen wäre noch die Möglichkeit der Kreuzblick-Technik. Hier legt man über dem Stereo-Bild in halber Höhe eine Zwischenlage (Pappe), die in der Mitte ein Ausschnitt so groß wie eine Bildhälfte hat und schaut mit dem linken Auge durch das Loch auf das rechte Bild und mit dem rechten Auge auf das linke Bild (schielen). Hier braucht man allerdings nicht die 6 cm Breite einhalten. (Ohne Bild)


 

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FienauBerlin